Vorreiter, Trendsetter.

Mutige Produkte bescheren der Marke einen Höhenflug.

Der neue Vierventil-Boxer mit elektronischem Motormanagement und das erste BMW Einzylinder-Motorrad seit 1966 kommen in den 1990er Jahren auf den Markt. Außerdem bietet BMW Motorrad im Frühjahr 1991 als weltweit erster Motorradhersteller einen geregelten Drei-Wege-Katalysator für Motorräder an.

Neue Boxergeneration geht an den Start.

Neue Boxergeneration geht an den Start.

Mit der R 80 GS Basic läuft im Spandauer BMW Motorradwerk außerdem das letzte Modell der klassischen Zweiventil-Boxergeneration vom Band. Nach mehr als 70 Jahren geht hier ein großes Kapitel deutscher Motorradgeschichte zu Ende. Die Bilanz: Seit 1923 wurden weltweit 684.830 Exemplare der klassischen Boxer-Baureihe verkauft. Die R 1100 RS ist das erste Modell der neuen Vierventil-Boxer mit elektronischem Motormanagement und zwei im Kopf liegenden Nockenwellen. Außerdem präsentiert BMW mit dem Start der neuen Boxergeneration ein neues, markenspezifisches und innovatives Vorderrad-Führungssystem: den Telelever.

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Funduro 1993 – das Eurobike.

Zur Zweizylinder-Boxerreihe und zur K-Reihe kommt Ende 1993 eine dritte Modellreihe hinzu: die F-Reihe, zunächst vertreten durch die Funduro F 650. Die erste Einzylinder-BMW seit 1966 ist ein europäisches Gemeinschaftsprojekt. BMW entwickelt das technische Konzept sowie das dynamische Design. Kooperationspartner Aprilia unterstützt die Entwicklung und ist federführend bei der Montage. Den Bau des nach BMW Vorgaben modifizierten 650-ccm-Einzylinder-Vierventilmotors übernimmt der österreichische Motorenspezialist Rotax. Seit Mai 1995 rüstet BMW als erster Hersteller alle Motorräder des aktuellen Modellprogramms serienmäßig mit Katalysator aus und bietet den nachträglichen Einbau für entsprechende Modelle an.

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DIE MOTORRÄDER DER 1990ER JAHRE

1993: F 650.

1993: F 650.

Das Einstiegs-Modell mit Einzylinder-Vierventilmotor, Ketten- statt Kardanantrieb, Einschleifenrahmen aus Vierkantstahlrohr, Telegabel vorne und Zweiarmschwinge hinten. Das Gewicht beträgt nur 189 kg. Die F 650 verbindet Spaß mit hohem Alltagswert und ist sogar für leichtes Gelände tauglich.

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1993: R 1100 RS.

1993: R 1100 RS.

Die R 1100 RS ist das erste Modell der neuen BMW Vierventil-Boxergeneration. Wie kaum ein anderes Motorrad auf der Welt vereint dieser Sport-Tourer Charakter, Tradition und modernste Technik. Eine Besonderheit ist das Ergonomie-Paket, das eine individuelle Anpassung des Motorrades an den Fahrer erlaubt: Verkleidungsscheibe und Lenker sind variabel, die zweigeteilte Sitzbank ist für den Fahrer höhenverstellbar. Besonders revolutionär ist hier der neue Telelever, bei Federung und Dämpfung von der Radführung getrennt sind.

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1994: R 1100 GS.

1994: R 1100 GS.

Als Nachfolger der R 100 GS präsentiert BMW Motorrad den Vierventiler R 1100 GS. Der Motor wird von der RS übernommen, für die GS allerdings mehr auf Drehmoment und Durchzug ausgelegt. 

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1997: R 1200 C.

1997: R 1200 C.

Mit der R 1200 C betritt BMW zum ersten Mal das Feld der Cruiser-Motorräder. Nicht nur der Boxermotor, sondern auch das Design der R 1200 C sorgen für eine völlig eigenständige Interpretation des Themas Cruiser. Weltbekannt wird dieser Cruiser durch seine Filmrolle im James Bond-Film „Der Morgen stirbt nie.“ 

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1999: R 1150 GS.

1999: R 1150 GS.

Fast zwanzig Jahre nach der Einführung der R 80 G/S kommt die R 1150 GS als Nachfolgerin der R 1100 GS auf den Markt. Außer dem Motor wurden auch das Getriebe, das Fahrwerk und die Frontpartie überarbeitet. Zur Verbesserung des Handlings wurde der leichtere Telelever von der R 1100 S verwendet.

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1999: C1.

1999: C1.

Der C1 ist eine innovative Synthese aus Zweirad und Automobil und als alternatives Verkehrsmittel für Großstädte und Ballungsgebiete gedacht. Sein einzigartiges Sicherheitskonzept besteht aus Sicherheitszelle, Crash-Element und Gurtrückhaltesystem und gestattet in vielen Märkten das Fahren ohne Helm. 

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Die weiteren Dekaden

  • 1920er Jahre.
    Der Grundstein ist gelegt.

    Auf der Berliner Automobilausstellung im September 1923 fällt der Startschuss für den Bau von BMW Motorrädern: Die R 32 ist das erste Motorrad der Bayerischen Motoren Werke, entwickelt von Max Friz. Charakteristisch für den Hersteller wird der heute weltbekannte Boxermotor. 

  • 1930er Jahre.
    Von Rekorden und Rennen.

    Die Ingenieure haben in den 1930er Jahren nicht nur die Leistungsentwicklung im Sinn, sondern führen beispielsweise die hydraulisch gedämpfte Teleskopgabel und den aufwendig konstruierten OHV-Boxermotor ein – mit einzigartigen Folgen und Erfolgen.

  • 1940er Jahre.
    Mit Pioniergeist geht es weiter.

    Nach den Kriegswirren gelingt BMW 1948 ein Neubeginn mit der Motorrad-Herstellung. Zunächst bauen die Bayern mit der R 24 ein auf 250-ccm beschränktes Einzylinder-Motorrad.  

  • 1950er Jahre.
    Zurück an die Spitze.

    Die 1950er Jahre sind von sportlichen Erfolgen geprägt. BMW erreicht mit einer Serienmaschine beachtliche Spitzengeschwindigkeiten, zudem  gewinnen die Fahrer von Motorrad-Gespannen Weltmeistertitel.

  • 1960er Jahre.
    Der Aufschwung.

    In Berlin-Spandau, wo bis 1945 Flugmotoren entstanden und danach eine Werkzeugmaschinen-Fertigung aufgebaut wurde, bekommen die BMW Motorräder ihr neues Zuhause – und Berliner Luft in die Reifen. Passend zum wiedereinsetzenden Zweirad-Boom fertigt BMW dort mit den /5-Modellen eine komplett neu entwickelte Baureihe.

  • 1970er Jahre.
    Schutz vor Wind und Wetter.

    Eine neue Ära wird eingeleitet: Cockpit- und Vollverkleidungen machen das Fahren auf dem Motorrad komfortabler. Es entstehen sportliche Reisemotorräder. Insbesondere die R 90 S gilt als gefragter Designklassiker – nicht zuletzt wegen seiner aufwendigen Zweifarbenlackierungen. 

  • 1980er Jahre.
    Neue Technik, neues Segment.

    Der Motorradbauer überrascht mit wegweisenden Innovationen und dem neuen Segment der Reise-Enduros. Nach der revolutionären Einarmschwinge von 1980 wird 1987 das BMW Paralever System in der R 100 GS vorgestellt. 

  • 2000er Jahre.
    Sportlicher und dynamischer denn je.

    Etliche neue Modelle und technische Innovationen sorgen bei BMW Motorrad für Wachstum: die neue K-Baureihe geht jetzt mit einem quer eingebauten Motor an den Start; und die neu entwickelte F-Modellreihe befeuert das Segment der Mittelklasse-Maschinen. Ende des Jahrzehnts führt BMW Motorrad eine der wichtigsten Neuerscheinungen auf dem Markt ein – mit der S 1000 RR betritt die Marke erstmals das Parkett der Supersportler.

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