Neue Technik, neues Segment.

BMW Motorrad treibt die Innovationen immer weiter voran.

Der Motorradbauer überrascht mit wegweisenden Innovationen und dem neuen Segment der Reise-Enduros. Nach der revolutionären Einarmschwinge von 1980 wird 1987 das BMW Paralever System in der R 100 GS vorgestellt.

Erstes ABS für Motorräder.

Erstes ABS für Motorräder.

Der Paralever sorgt beim Kardanantrieb dafür, dass die störenden Reaktionskräfte des Kardanantriebs gemindert werden. So wird das Heben und Senken des Fahrzeughecks beim Gasgeben und -wegnehmen weitgehend vermieden. Außerdem bringt BMW als erster Hersteller im Frühjahr 1988 ein elektronisch-hydraulisches Anti-Blockier-System (ABS) für Motorräder auf den Markt. Zusätzlich ist die K 1 das absolute Highlight der IFMA ’88. Sie ist das weltweit erste Motorrad mit digitaler Motorelektronik und überzeugt durch ihr avantgardistisches Design.

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Die Reise-Enduro kommt.

Nach dem Eintritt in den Gelände-Rennsport kommt im Sommer 1980 die erfolgreiche Geländemaschine in modifizierter Form als Serien-Enduro unter der Bezeichnung BMW R 80 G/S auf den Markt. Mit der G/S – G steht für Gelände, S für Straße – begründet BMW das Segment der großen komfortablen Reise-Enduros, bis heute ein wichtiges Standbein im BMW Motorradgeschäft. Aufsehen erregt die weltweit erste Einarmschwinge, der BMW Monolever, mit einseitig geführtem Hinterrad.

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1981: Die BMW R 80 G/S kam, fuhr und siegte.

1981: Die BMW R 80 G/S kam, fuhr und siegte.

Anfang der achtziger Jahre schickt BMW die Boxer in die Wüste. Mit dem Franzosen Hubert Auriol, der wegen seines Navigationstalentes auch "der Afrikaner" genannt wird, gewinnt BMW diese schwerste Rallye der Welt. Ein Erfolg, den Auriol im Jahre 1983 wiederholen kann. In den Jahren 1984 und 1985 ist es dann der Belgier Gaston Rahier, der sich mit einer BMW in die Siegerlisten einträgt.

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Die Entwicklung der K 1.

Die Idee des BMW Entwicklungsingenieurs Josef Fritzenwenger, erstmals einen längs angeordneten Reihenmotor liegend einzubauen, geht 1983 in Serie. Die K-Reihe ist geboren und tritt neben den bewährten Zweizylinder-Boxer. Die Entwicklung der Maschine steht im Zeichen der perfekten Aerodynamik. Basierend auf der K 100 RS, besitzt die K 1 den neuen Vierventil-Motor, Paraleverschwinge und Leichtmetall-Dreispeichen-Räder. Um bei hohen Geschwindigkeiten ausreichende Stabilität zu erhalten, wurde der Rahmen der K 1 verstärkt und der Radstand um 50 mm verlängert.    

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DIe Motorräder der 1980er Jahre

1980: R 80 G/S.

1980: R 80 G/S.

Mit der R 80 G/S präsentiert BMW die erste Serienversion einer BMW Enduromaschine. Sie ist nicht nur das hubraumstärkste Modell dieser Gattung, sondern hat auch als erstes Motorrad der Welt eine Einarmschwinge für die Hinterradführung aufzuweisen.

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1983: K 100.

1983: K 100.

Charakteristisches Kennzeichen der K 100 ist der längs eingebaute wassergekühlte Reihenmotor mit liegender Zylinderanordnung und angeflanschtem Getriebe. Wie alle Motorräder der K-Baureihe besitzt die K 100 einen modernen Gitterrohr-Brückenrahmen und eine Monolever-Hinterradschwinge. Die Kurbelwelle liegt wie bei den Boxern längs in Fahrtrichtung.    

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1985: K75.

1985: K75.

Das Einstiegsmodell der K-Reihe ist die K 75. Dieses Motorrad ist in verschiedenen Ausführungen lieferbar und freut sich dank zuverlässigem Dreizylindermotor mit 75 PS Leistung auch bei Behörden größter Beliebtheit. 

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1987: R 80 GS.

Quelle: BMW Group Archiv; Fotograf: BMW Werkfoto.

1987: R 80 GS.

Technisch identisch mit der R 100 GS glänzt die kleine GS wie diese mit Paraleverschwinge mit Momentabstützung, Kreuzspeichenrädern und einem 24-Liter-Tank.  

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1987: R 100 GS.

1987: R 100 GS.

Als neues Topmodell der BMW Boxer-Reihe wartet die Enduro R 100 GS mit einem verbesserten Fahrgestell und dem leistungsstarken 980 ccm-Motor auf, der durch größere Vergaser und eine neue Auspuffanlage noch mehr Drehmoment erzielt. Das Hinterrad wird erstmals von einer Paralever-Doppelgelenkschwinge geführt, welches das Aufstellmoment des Kardanantriebs ausschaltet. Ein weiteres technisches Highlight sind die Kreuzspeichenräder, die die Verwendung schlauchloser Reifen ermöglichten. 

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1989: K 1.

1989: K 1.

Die K1 ist vor allem Image- und Technologieträger. Sie besitzt Vierventil-Technik und digitale Motorelektronik, Paralever-Hinterradschwinge und Vierkolben-Bremssättel. In die aerodynamisch optimierte Verkleidung ist die Vorderradabdeckung integriert. 

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Die weiteren Dekaden

  • 1920er Jahre.
    Der Grundstein ist gelegt.

    Auf der Berliner Automobilausstellung im September 1923 fällt der Startschuss für den Bau von BMW Motorrädern: Die R 32 ist das erste Motorrad der Bayerischen Motoren Werke, entwickelt von Max Friz. Charakteristisch für den Hersteller wird der heute weltbekannte Boxermotor. 

  • 1930er Jahre.
    Von Rekorden und Rennen.

    Die Ingenieure haben in den 1930er Jahren nicht nur die Leistungsentwicklung im Sinn, sondern führen beispielsweise die hydraulisch gedämpfte Teleskopgabel und den aufwendig konstruierten OHV-Boxermotor ein – mit einzigartigen Folgen und Erfolgen.

  • 1940er Jahre.
    Mit Pioniergeist geht es weiter.

    Nach den Kriegswirren gelingt BMW 1948 ein Neubeginn mit der Motorrad-Herstellung. Zunächst bauen die Bayern mit der R 24 ein auf 250-ccm beschränktes Einzylinder-Motorrad.  

  • 1950er Jahre.
    Zurück an die Spitze.

    Die 1950er Jahre sind von sportlichen Erfolgen geprägt. BMW erreicht mit einer Serienmaschine beachtliche Spitzengeschwindigkeiten, zudem  gewinnen die Fahrer von Motorrad-Gespannen Weltmeistertitel.

  • 1960er Jahre.
    Der Aufschwung.

    In Berlin-Spandau, wo bis 1945 Flugmotoren entstanden und danach eine Werkzeugmaschinen-Fertigung aufgebaut wurde, bekommen die BMW Motorräder ihr neues Zuhause – und Berliner Luft in die Reifen. Passend zum wiedereinsetzenden Zweirad-Boom fertigt BMW dort mit den /5-Modellen eine komplett neu entwickelte Baureihe.

  • 1970er Jahre.
    Schutz vor Wind und Wetter.

    Eine neue Ära wird eingeleitet: Cockpit- und Vollverkleidungen machen das Fahren auf dem Motorrad komfortabler. Es entstehen sportliche Reisemotorräder. Insbesondere die R 90 S gilt als gefragter Designklassiker – nicht zuletzt wegen seiner aufwendigen Zweifarbenlackierungen. 

  • 1990er Jahre.
    Vorreiter, Trendsetter.

    Der neue Vierventil-Boxer mit elektronischem Motormanagement und das BMW erste Einzylinder-Motorrad seit 1966 kommen in den 1990er Jahren auf den Markt. Außerdem bietet BMW Motorrad im Frühjahr 1991 als weltweit erster Motorradhersteller einen geregelten Drei-Wege-Katalysator für Motorräder an. 

  • 2000er Jahre.
    Sportlicher und dynamischer denn je.

    Etliche neue Modelle und technische Innovationen sorgen bei BMW Motorrad für Wachstum: die neue K-Baureihe geht jetzt mit einem quer eingebauten Motor an den Start; und die neu entwickelte F-Modellreihe befeuert das Segment der Mittelklasse-Maschinen. Ende des Jahrzehnts führt BMW Motorrad eine der wichtigsten Neuerscheinungen auf dem Markt ein – mit der S 1000 RR betritt die Marke erstmals das Parkett der Supersportler.

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